Schadstoffe in Gebäuden sind häufig weder sichtbar noch am Geruch zu erkennen. Asbest, PAK und andere Gebäudeschadstoffe können über Jahrzehnte unbemerkt in Bodenbelägen, Klebern, Spachtelmassen, Putzen, Fassadenplatten oder anderen Baustoffen vorhanden sein.
Besonders relevant wird das Thema, wenn ein älteres Gebäude saniert, renoviert oder umgebaut werden soll. Denn solange ein schadstoffhaltiges Material unbeschädigt bleibt, kann eine andere Situation vorliegen als beim Schleifen, Fräsen, Bohren, Brechen oder Herausreißen. Durch solche Arbeiten können je nach Material gesundheitsgefährdende Fasern oder Stäube freigesetzt werden.
Deshalb gilt für uns: Erst wissen, womit wir es zu tun haben. Dann entscheiden, was zu tun ist.
Eine fachgerechte Probenentnahme mit anschließender Schadstoffanalyse schafft die notwendige Klarheit.
Sicherheit statt Vermutung
Ein schwarzer Kleber muss nicht automatisch PAK oder Asbest enthalten. Ein alter Bodenbelag ist nicht allein aufgrund seines Alters schadstoffbelastet. Und auch anhand eines Fotos lässt sich eine Belastung häufig nicht zuverlässig feststellen.
Gewissheit schafft die Analyse einer geeigneten Materialprobe.
Wir beproben unter anderem:
- Bodenbeläge
- Floor-Flex-Platten und andere alte Vinylbeläge
- schwarze und braune Kleber
- Spachtelmassen
- Estriche
- Wand- und Deckenputze
- Fliesenkleber
- Fensterbänke
- Fassadenplatten
- Dachplatten
- Dämm- und Isoliermaterialien
- weitere verdächtige Baumaterialien
Welche Stoffe untersucht werden sollten, hängt vom jeweiligen Material, dem Baualter und der konkreten Situation ab.
Analyse im akkreditierten Partnerlabor
Die entnommenen Materialproben werden zur Untersuchung an ein akkreditiertes Partnerlabor übergeben.
Dort werden die Proben mit geeigneten Analyseverfahren auf die jeweils relevanten Schadstoffe untersucht. So entsteht keine Einschätzung nach Augenmaß, sondern ein nachvollziehbares Analyseergebnis als Grundlage für die weiteren Entscheidungen.
Das ist insbesondere vor Sanierungs- und Rückbauarbeiten wichtig. Denn erst wenn bekannt ist, ob und welche Schadstoffe vorhanden sind, lässt sich beurteilen, wie mit dem betreffenden Material fachgerecht umgegangen werden muss.
Aus einem Verdacht wird ein Befund – und aus Unsicherheit eine belastbare Entscheidungsgrundlage.
Warum die Schadstoffanalyse auch eine Frage der Gesundheit ist
Gebäudeschadstoffe sollten weder dramatisiert noch unterschätzt werden. Entscheidend ist ein sachlicher und fachgerechter Umgang mit ihnen.
Je nach Schadstoff können Belastungen insbesondere dann gesundheitlich relevant werden, wenn Materialien bearbeitet, beschädigt oder unsachgemäß entfernt werden und dabei Fasern, Partikel oder belastete Stäube freigesetzt werden.
Gerade vor einer Renovierung oder Sanierung kann eine frühzeitige Untersuchung deshalb helfen, unnötige Expositionen von Bewohnern, Handwerkern und anderen Personen zu vermeiden.
Das gilt für das eigene Zuhause ebenso wie für Mietobjekte, Gewerbeimmobilien oder öffentliche Gebäude.
Unser Ziel ist deshalb nicht, Angst vor alten Baustoffen zu erzeugen. Unser Ziel ist Klarheit: Was ist tatsächlich vorhanden? Besteht Handlungsbedarf? Und wenn ja, wie sollte fachgerecht damit umgegangen werden?
Sie möchten selbst eine Materialprobe nehmen?
Nicht in jedem Fall muss für die erste Untersuchung ein Sachverständiger zu Ihnen kommen.
Über unseren spezialisierten Bereich Die Schadstoffsanierer können Sie geeignete Schadstoff-Probe-Sets zur Eigenentnahme bestellen. Die Probe wird anschließend zur Analyse eingesendet.
Das kann eine unkomplizierte Möglichkeit sein, einen konkreten Verdacht zunächst überprüfen zu lassen.
Wichtig ist jedoch: Nicht jedes Material und nicht jede Situation eignet sich gleichermaßen für eine eigenständige Probenentnahme. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie vorher fachlichen Rat einholen.
Sie möchten die Probenentnahme einem Sachverständigen überlassen?
Gerade wenn mehrere verdächtige Materialien vorhanden sind, die Situation schwer einzuschätzen ist oder Sie die Probe nicht selbst entnehmen möchten, kommen wir zu Ihnen.
Die Beprobung durch einen Sachverständigen vor Ort übernimmt in der Regel unser Inhaber Bernd Schäfer persönlich.
Dabei geht es nicht nur um das Entnehmen einer Materialprobe. Vor Ort kann die Situation betrachtet, können verdächtige Materialien eingeordnet und offene Fragen direkt besprochen werden.
Anschließend werden die entnommenen Proben zur Untersuchung an unser akkreditiertes Partnerlabor übergeben.
Zwei Spezialgebiete. Ein Inhaber.
Aus der täglichen Arbeit der Bodenbelagsentferner ist mit Die Schadstoffsanierer ein eigener spezialisierter Bereich für Gebäudeschadstoffe entstanden.
Hinter beiden steht Bernd Schäfer.
Das ist besonders bei Bodensanierungen von Vorteil: Wird beispielsweise unter Parkett, PVC, Linoleum oder Fliesen ein verdächtiger Kleber entdeckt, endet unsere Kompetenz nicht bei der Frage, wie der Boden entfernt werden kann.
Wir können zunächst klären, was sich im Bodenaufbau befindet, und anschließend die erforderlichen nächsten Schritte planen.
Der Laborbefund ist positiv – was passiert jetzt?
Ein positiver Schadstoffbefund bedeutet zunächst: Jetzt wissen Sie, womit Sie es zu tun haben.
Welche Maßnahmen anschließend erforderlich sind, hängt vom festgestellten Schadstoff, dem Material, dessen Zustand und den geplanten Arbeiten ab.
Ist eine Sanierung notwendig, können wir über unseren spezialisierten Bereich auch die fachgerechte Schadstoffsanierung im Bodenbereich übernehmen.
Bei Bodenprojekten können die Arbeitsschritte dadurch sinnvoll ineinandergreifen:
Probenentnahme → Laboranalyse → Bewertung des Ergebnisses → gegebenenfalls Schadstoffsanierung → Bodenbelagsentfernung → Untergrundvorbereitung.
Nach der fachgerechten Entfernung des belasteten Materials und des alten Bodenbelags können wir bei Bedarf auch die professionelle Untergrundvorbereitung für den anschließenden Bodenaufbau übernehmen.
Sie sind unsicher, ob eine Schadstoffanalyse sinnvoll ist?
Sie müssen diese Entscheidung nicht allein treffen. Wenn Sie einen verdächtigen Baustoff entdeckt haben, eine Sanierung planen oder nicht wissen, welche Untersuchung für Ihr Gebäude sinnvoll ist, können Sie sich zunächst kostenlos beraten lassen .
Gemeinsam klären wir, ob eine Untersuchung sinnvoll ist und welcher Weg zu Ihrer Situation passt.
Sie möchten selbst eine Probe nehmen?
Probe-Set auswählen und bestellen
Sie möchten die Beprobung einem Fachmann überlassen?
Beprobung durch einen Sachverständigen vor Ort anfragen
Sie wissen noch nicht, was Sie benötigen?
Kostenlose Beratung nutzen
Nicht vermuten. Untersuchen lassen. Klarheit schaffen.
